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25.02.2013
Eierskandal: Agrarindustrielle Strukturen schaffen Raum für systematischen Betrug

Wie heute bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen 150 Betriebe, die im Verdacht stehen, ihre Legehennen-Ställe systematisch überbelegt zu haben. Die Betriebe arbeiten mit unterschiedlichen Haltungsformen – betroffen sind auch Bio-Betriebe.

Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer: „Die Verbraucher müssen sich auf die Bio-Siegel verlassen können. Doch die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung ermöglichen agrarindustrielle Strukturen, die aufgrund ihrer Größe undurchschaubar werden und nur schwer zu kontrollieren sind. Gerade auch das von der EU-VO erlaubte nebeneinander von konventioneller und biologischer Wirtschaftsweise auf ein und demselben Betrieb schafft Räume, in denen sich kriminelle Energie erst entfalten kann.“

Biokreis-Betriebe wirtschaften nach den Biokreis-Richtlinien, die höhere Anforderungen an die Haltung stellen als die EU-VO, es gilt das Leitbild einer bäuerlichen Geflügelhaltung. Unter den des Betrugs verdächtigen Betrieben findet sich kein Biokreis-Betrieb.

   
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